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Mit dem Kauf Ihrer Ospa- Anlage haben Sie die Grundlage für eine komfortable und problemlose Badewasseraufbereitung geschaffen. Dennoch wird es auch wesentlich von Ihnen abhängen, ob Ihr Badewasser stets hygienisch, kristallklar und einladend ist. Selbst die beste technische Ausrüstung, auch eine vollautomatische, kann nur dann richtig arbeiten, wenn die notwendige Wartung und die Betriebsmittelversorgung sichergestellt sind. Unabhängig von Ihrer Pflege und Wartung ist es notwendig und sinnvoll, die Anlage wenigstens jährlich durch unseren Ospa- Kundendienst überprüfen und Verschleißteile erneuern zu lassen. Nachfolgend wollen wir Ihnen die wichtigsten Zusammenhänge der Badewasser- Aufbereitung auf einfache Weise erläutern. Nehmen sie sich die Zeit, die einzelnen Kapitel, wie auch die zu Ihren Geräten gehörenden Betriebsanleitungen, ausführlich zu lesen. Diese kleine Mühe lohnt sich für Sie. Die Badenden tragen Keime und organische Substanzen in Form von Hautpartikeln, Schweiß, Kosmetika, Haaren usw. in das Badewasser ein. Freibäder sind zusätzlich durch umweltbedingte Verschmutzungen und erhöhte Algenanfälligkeit belastet. Ohne eine Badewasseraufbereitung würden, auch bei ungenutzten Becken, zunehmend günstige Wachstumsbedingungen für Keime und Bakterien entstehen. Sicherlich sind wir ständig und überall Bakterien und Viren ausgesetzt, unser natürlicher Abwehrmechanismus wird in der Regel mit dieser Belastung fertig, nicht alle Keime sind ja pathogene ( krankmachende ) Keime. Aber wo nicht pathogene Keime auftreten, können auch dem menschlichen Organismus abträgliche Keime auftreten. Selbstverständlich ist bei einem nur im Kreise der Familie genutzten Schwimmbad oder Whirlpool die Gefährdung des Wassers durch eindringende Keime zunächst vergleichsweise gering. Doch auch hier kann eine zuverlässig arbeitende, gut betreute Aufbereitungsanlage eine durch die Wassertemperatur ohnehin begünstigte, rasche Verschlechterung der hygienischen Verhältnisse unterbinden. Die Wasseraufbereitung im privaten Badebereich besteht im Wesentlichen aus den Verfahrensschritten Filtration, Desinfektion, Oxidation, pH- Wert- Regulierung, Frischwasserzugabe, Beckenboden-Reinigung und Erwärmung. Nur das optimale Zusammenwirken all dieser Komponenten ermöglicht ein einwandfreies Aufbereitungsergebnis. Die Klarheit des Badewassers ist zwar ein notwendiges, aber kein ausreichendes Merkmal für seinen einwandfreien, hygienischen Zustand. Aufbereitetes, desinfiziertes Wasser sollte sich im Schwimmbecken gleichmäßig verteilen und abgebadetes Wasser auf kürzestem Wege abgeleitet werden. Deshalb ist schon bei der Planung und Konstruktion darauf zu achten, keine toten Ecken entstehen zu lassen. Zwei Arten der Wasserführung findet man im privaten Schwimmbecken, die sich vom anlagentechnischen Aufwand stark voneinander unterscheiden: Becken mit Skimmer (Oberflächenreiniger) Becken mit Überlaufsystem Das aufbereitete Wasser wird über eine ausreichende Anzahl richtig angeordneter Einlaufdüsen im Wand- oder im Bodenbereich dem Becken wieder zugeführt. Wegen der sehr guten Beckendurchströmung und der damit verbundenen gleichmäßig hohen Badewasserqualität ist das Überlaufsystem für öffentlich genutzte Schwimmbäder und Whirlpools nach der aktuellen DIN 19643 für Badewasseraufbereitung verbindlich vorgeschrieben. Wenn man von Badewasser- Aufbereitung spricht, denkt man in erster Linie an die Filteranlage, deren Aufgabe es ist, das Badewasser umzuwälzen und dabei Schmutzstoffe zurückzuhalten. Die Umwälzzeit hat großen Einfluss auf die Badewasserqualität. Betriebspausen der Filteranlage können deshalb nur akzeptiert werden, wenn die Qualität des Badewassers und die Badebelastung dies zulassen. Es ist falsche Sparsamkeit, die Betriebszeit des Filters auf ein Minimum zu reduzieren. Auf jeden Fall muss die Filteranlage in Betrieb sein, wenn gebadet wird. Die Filterlaufzeit sollte so eingestellt sein, dass der Beckeninhalt täglich mindestens 2x umgewälzt wird. Die Stromkosten für die Filteranlage fallen kaum ins Gewicht. Sie selbst sind ja der Leidtragende, wenn sich bei ruhender Filteranlage mehr Schmutzstoffe absetzen und Sie das Becken öfter reinigen müssen. Die Filteranlage ist der Mülleimer des Aufbereitungssystems, in dem der zurückgehaltene Schmutz deponiert wird. Dieser Mülleimer quillt über, wenn die Entleerung nicht rechtzeitig erfolgt. Deshalb muss der Filter regelmäßig und gründlich gespült werden. Dabei wird nicht nur der zurück- gehaltene Schmutz in den Kanal gespült, sondern auch das Filtermaterial locker und funktionsfähig gehalten. Während vollautomatische Filteranlagen die Spülung selbständig durchführen, müssen halbautomatische Filteranlagen unter Beachtung der Bedienungsanleitung wenigstens wöchentlich 1 x 5 Minuten lang gespült werden, auch wenn nicht gebadet wurde. Eine gepflegte Filteranlage und eine gute Filtration sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Badewasser- Desinfektion. Für die Wasserdesinfektion in öffentlichen Schwimm- und Badebecken kommen nur Verfahren in Frage, die den Richtlinien für Bäderbau und Bäderbetrieb entsprechen und dafür geprüft und zugelassen sind. Auch im privaten Bad sollte man auf diese wirkungsvollen und bewährten Verfahren nicht verzichten. Die Ospa- Chlorozonanlage erfüllt mit ihrer ballaststofffreien, oxidativen Desinfektion die in den erwähnten Richtlinien aufgestellten Forderungen in idealer Weise. Das Wasser wird einer zusätzlichen Oxydation mit einer geringen Menge an Ozon unterzogen und bekommt somit eine optimale Sättigung. Hervorzuheben sind auch ihr wirtschaftlicher Betrieb und die bequeme Handhabung. Soll die Desinfektion des Wassers durch die manuelle Zugabe von chlorhaltigen Mitteln erfolgen, empfehlen wir das bewährte Ospa- Hypochlorit, ein Festchlorpräparat, das sich neben seinem hohen Aktivchlorgehalt, durch leichte Anwendung und vollständiges trübungsfreies Auflösen im Wasser auszeichnet. Immer wieder wird über chlorfreie Desinfektion gesprochen, wir setzen aus Erfahrung nach wie vor auf Chlor. Chlor sichert die Forderung nach Oxidation, bei der unerwünschte organische Substanzen nicht nur abgetötet, sondern zusätzlich auf nassem Wege verbrannt werden. Die Bildung von schmierigen, unhygienischen Belägen im Becken, die erneut Nährboden für Keime und Mikroorganismen sein können, wird verhindert. Leider hat Chlor den Ruf, dem Schwimmbadwasser den typischen Chlorgeruch zu verleihen und Augenbrennen zu verursachen. Dies ist immer dort der Fall, wo Chlor in vermehrtem Maß benötigt wird, um einer mangelhaften Filtrierleistung entgegenzuwirken. Dabei entstehen viele Chloramine als die eigentlichen Verursacher lästigen Chlorgeruchs. Chloramine nennt man Verunreinigungen, die vom Chlor zwar schon angegriffen, aber noch nicht restlos verbrannt sind. Welchen Einfluss die Filteranlage somit auf die Desinfektion ausübt, ist leicht nachzuvollziehen. Eine schlechte Filtration lässt unnötig viele organische Verunreinigungen im Wasser, die Chlorzehrung ist entsprechend hoch. Bei einem verunreinigten Filter werden zur Sicherstellung einer ausreichenden Desinfektion große Mengen an Desinfektionsmittel benötigt. Aus diesem Grund ist die regelmäßige Filterspülung Voraussetzung für eine gute Badewasserqualität.
Der pH- Wert (lat. potentia hydrogenii) ist eine Messzahl, die über die saure, neutrale oder alkalische Eigenschaft des Wassers Auskunft gibt. Er ist für die Badewasser- Aufbereitung von wesentlicher Bedeutung, da er unter anderem die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels und die Verträglichkeit des Wassers für Haut, Augen und Werkstoffe beeinflusst. Für die Haut wäre ein pH-Wert von 5,5 ideal. Allerdings würde ein Wasser bei so hohem Säureüberschuss nicht nur Korrosionsschäden an metallischen Werkstoffen, sondern auch Augenbrennen verursachen, denn die Tränenflüssigkeit hat einen pH- Wert Zwischen 7,0 und 7,5. Es muss also ein Kompromiss gefunden werden. Hinsichtlich der Metallverträglichkeit darf ein pH- Wert von 7,0 ohnehin nicht unterschritten werden, während bei Werten ab 7,6 nicht nur die Hautverträglichkeit, sondern auch die Wirkung des Desinfektionsmittels und damit die Keimtötungsgeschwindigkeit negativ beeinflusst wird. Wir empfehlen deshalb einen pH- Wert nicht unter 7,0- jedoch auch nicht über 7,6. Das Badewasser ist dann für Haut und Augen verträglich, Korrosionen werden vermieden und eine ausreichend hohe Desinfektionsgeschwindigkeit ist sichergestellt. Der pH- Wert muss entsprechend seiner Bedeutung regelmäßig wenigstens wöchentlich gemessen werden und gegebenenfalls durch Zugabe von Ospa- KH /pH- Heben korrigiert werden. Um dies zu erleichtern hat OSPA zuverlässige analoge und digitale pH- Anzeige- und Regelanlagen entwickelt. Je nach Beschaffenheit des Füllwassers wird eine Ospa- Dosieranlage für Ospa pH- Senken- oder Ospa- KH /pH- Heben- Lösung, unter Umständen auch beide, automatisch gesteuert. Fragen sie uns, wir werden gern die Einbaumöglichkeiten prüfen. Obwohl bei der Aufzählung der Verfahrensschritte nicht genannt, ist der Begriff „ Säurekapazität“ von so großer Bedeutung, dass er im Rahmen dieser Anleitung nicht fehlen darf. Die Summe aller im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumsalze bezeichnet man als Gesamthärte. Das an natürlicher Kohlensäure gebundene Calcium und Magnesium ist die Karbonathärte. Sie lässt sich mit dem Ospa- Wasserprüfsatz leicht messen und sollte zwischen 2 und 10 °dH gehalten werden. Unter 2 °dH bietet das Wasser keine ausreichende Säurekapazität mehr, es kann zu Korrosionen kommen. Bei über 10 °dH besteht verstärkt die Tendenz zu einem Ansteigen des pH- Wertes, sobald die Kohlensäure durch Erwärmen oder Bewegen des Wassers entweicht. Je höher die Karbonathärte ist, desto höher wird dann auch der pH- Wert, den man wieder senken muss, sofern er nicht automatisch geregelt wird. Die in den Filter- Betriebsanleitungen empfohlenen Filterspül- Intervalle und –Zeiten sollten unbedingt eingehalten werden. Durch die damit erreichte Frischwasser- Zugabe wird in den meisten Fällen ein zu starkes Absinken der Karbonathärte verhindert. Bei sehr weichem Wasser, also unter 2 °dH, ist die Karbonathärte durch Zugabe von Ospa- KH/pH- Heben in den vorstehend empfohlenen Bereich zu erhöhen. Das Redox- Potential wird in Millivolt gemessen. Der Begriff Redox- Potential ist aus den Anfangssilben der Worte Reduktion und Oxidation gebildet. Reduzierend wirken sich die organischen Verunreinigungen des Wassers aus, oxidierend das anorganische Chlor. Bei der Redox- Messung des Badewassers wird also das Verhältnis der reduzierenden zur oxidierenden Substanz angezeigt, diese Anzeige dient Ihnen als Summenparameter zur Beurteilung der Badewasserqualität. Bei einem Redox- Potential Wenn Sie Ihre Desinfektionsmittel- Dosierung ( z.B. Ihre Ospa- Chlorozonanlage) über das Redox- Potential regeln, stellen Sie den Redox- Regler einfach so ein, dass mit dem Ospa- Wasserprüfsatz immer ein Gehalt an freiem Chlor in Höhe von ca. 0,5 mg/l nachweisbar ist. Dazu muss nach Inbetriebnahme zunächst täglich gemessen werden. Schon nach kurzer Zeit können Sie so das für Ihr Bad richtige Redox- Potential feststellen, bei dem dann auch der Chlorgehalt stimmt. Ist dies erreicht, genügt es, die automatischen Abläufe in größeren Zeitabständen, jedoch mindestens wöchentlich 1x, durch Messen mit dem Ospa-Wasserprüfsatz zu kontrollieren. Weil das Redox- Potential und somit die Wasserqualität in hohem Maße auch vom pH- Wert des Wassers beeinflusst wird, ist eine redoxgeregelte Badewasser- Desinfektion nur möglich, wenn gleichzeitig auch die pH- Mittel- Dosierung automatisch überwacht und geregelt wird. Unsere automatischen Anzeige- und Regelanlagen für den privaten Bereich sind deshalb immer für pH- Wert und Redox- Potential ausgerüstet. Für die Aufrechterhaltung hygienischer Verhältnisse im Becken ist eine regelmäßige Beckenbodenreinigung unerlässlich. Die Abführung des Beckenwassers aus den bodennahen Schichten durch die Umwälz- Filtration bewirkt keine Entfernung abgelagerter Sinkstoffe. Unter dem abgelagerten Schmutz können sich, für das Desinfektionsmittel nicht zugänglich, Keime ansiedeln und vermehren. Deshalb ist regelmäßig, spätestens bei Beginn sichtbarer Verschmutzung, die Reinigung mit dem Beckenbodensauger erforderlich. Bei Gartenbädern ist die Bodenreinigung unter Umständen täglich notwendig. Bei Hallenbädern sollte wöchentlich eine Bodenreinigung durchgeführt werden. Im öffentlichen Schwimmbad wird pro Badegast täglich eine Zugabe von 30 l Frischwasser gefordert, weil nur durch Frischwasser die Konzentration der nicht eliminierbaren, echt gelösten Stoffe in Grenzen gehalten werden kann. Eine zunehmende Eindickung des Wassers erhöht die elektrolytische Leitfähigkeit und damit auch die Korrosionsgefahr. Auch wenn nicht gebadet wird, verändert sich das Wasser. Deshalb sollten sie mit Frischwasser nicht sparen. Wird die Filteranlage- wie vorgesehen- regelmäßig gespült, ist damit über die automatische Beckennachfüllung der notwendige Frischwasserzusatz meistens sichergestellt. Wann eine Neufüllung, besonders wegen der vorerwähnten Eindickung und Veränderung des Wassers, notwendig ist, hängt weitgehend vom Betreiber ab. Während ein Hallenbad mit Ospa- Superfilter und seiner wöchentlich mind. einmaligen Filterspülung nicht jährlich neu gefüllt werden muss, kann eine jährliche Neufüllung dann notwendig werden, wenn eine Filteranlage nicht wie vorgeschrieben gespült wird. Gartenbäder sind vor Beginn der neuen Badesaison grundsätzlich neu zu füllen. Man sollte das Schwimmbecken nicht mit enthärtetem Wasser füllen. Wie schon beschrieben, reduziert sich die Karbonathärte im Schwimmbad ohnehin von selbst. Nach einer Enthärtung müssten Korrosions- Schutzmittel dosiert werden. Diese im Wesentlichen aus Phosphaten bestehenden Mittel beeinträchtigen die Desinfektion und haben deshalb im Badewasser nichts zu suchen. Füllwasser mit einem deutlichen Eisen- und Mangangehalt ist eine außerordentlich schlechte Voraussetzung für den problemlosen Betrieb eines Schwimmbades oder Whirlpools. Die im Wasser gelösten Metalle oxidieren unter Einwirkung des Desinfektionsmittels. Dabei zeigt sich zunächst eine grünliche, gelbliche oder gar braune Verfärbung. Bei größeren Mengen und vollständiger Oxidation dieser Metalle entstehen braune bis schwarz- braune Ablagerungen oder Flocken im Becken. Die Ausfällung wird durch höhere pH- Werte noch beschleunigt, auch im Wasser gelöstes Kupfer kann eine grünliche Verfärbung des Badewassers und dunkle, fast schwarze Ablagerungen verursachen. Im Allgemeinen empfehlen wir in solchen Fällen, ein Flockungsmittel ins Schwimmbadwasser zugeben, nach gründlicher Vermischung die Filteranlage abzuschalten und nach erfolgter Ausfällung den Beckenboden gründlich abzusaugen. Mit welcher Temperatur Sie Ihr Schwimmbad betreiben, ist eine Frage des persönlichen Bedürfnisses. Im Hinblick auf den Energieverbrauch sollte im Hallenbad eine Badewassertemperatur von 30° C nicht überschritten werden. Die Lufttemperatur in der Schwimmhalle muss 2 oder 3°C höher liegen als die Badewassertemperatur, weil sonst zu viel Wasser verdunstet. Bei einer höheren Raumtemperatur als 32°C ist die Behaglichkeitsgrenze überschritten. Wenn Sie Ihr Schwimmbecken mit einem Ospa- Schwimmbad- Rollo abdecken, schlagen Sie gleichzeitig mehrere Fliegen mit einer Klappe: Durch Abdecken der Wasseroberfläche wird die Verdunstung fast vollständig unterbunden, womit nicht nur der damit bedingte Wärmeverlust, sondern auch der zur Raumentfeuchtung erforderliche Energiebedarf erheblich reduziert wird. Sie können außerdem sogar in Zeiten, in denen nicht gebadet wird, die Raumtemperatur auf Beckenwassertemperatur oder sogar geringfügig darunter absenken und damit auch den Wärmebedarf für die Schwimmhalle reduzieren. Bei entsprechender Ausstattung der Heizungs- und Entfeuchtungsanlagen können Sie dann während der Badezeit die Temperatur anheben und über eine ausreichend dimensionierte Entfeuchtungsanlage nach dem Prinzip der Wärmepumpe Schwitzwasserbildung verhindern. Im Whirlpool sollte eine Wassertemperatur von 36 C nicht überschritten werden. Klinische Untersuchungen zeigen, dass höhere Temperaturen auch bei gesunden Menschen, besonders bei längerer Badedauer, Kreislaufstörungen verursachen können. Ihre Regel- und Dosieranlagen sind auf die Wirkstoff- Konzentration unserer Mittel abgestimmt und eingestellt. Wir empfehlen grundsätzlich nur Ospa- Wasserpflegemittel zu verwenden. Bei Verwendung fremder Chemikalien sind unter Umständen Betriebsstörungen und Mängel in der Aufbereitung möglich. Auch ist es im Rahmen unserer Beratung und Betreuung nicht mehr möglich richtige und verbindliche Auskünfte zu geben, wenn irgendwelche uns nicht bekannte, vielleicht auch nicht geprüfte Mittel zur Anwendung kommen. Beim Einsatz von ungeeigneten Reinigungsmitteln können selbst kleine, ins Badewasser gelangte Mengen ausreichen, die Aufbereitung nachhaltig zu stören, unter Umständen sogar das Filtermaterial unbrauchbar zu machen. Auch die Wechselwirkung von Zusatzmitteln kann schwer lösbare Probleme schaffen.
Ob Auto oder Maschine, jede techn. Einrichtung bedarf einer Wartung. Deshalb sollten Sie wenigstens 1x jährlich unseren Ospa- Kundendienst mit einer gründlichen Überprüfung der Gesamtanlage beauftragen. Bleibt die notwendige Wartung und Reinigung von Geräten und Anlagen aus, so kann das unter Umständen zu Defekten führen. Wenn Sie diese Punkte sorgfältig beachten, dann schaffen Sie beste Voraussetzungen für einen reibungslosen Betrieb und für ein Badewasser um das man Sie beneiden wird. |